GMS Medizin Bibliothek Information 1-2/2014: online zugänglich!

Heft 1-2/2014 von GMS MEDIZIN – BIBLIOTHEK – INFORMATION wurde letzte Woche freigeschaltet. Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe:Teaching Library.

Inhaltsverzeichnis

  • Editorial
    Teaching Library: Vermittlung von Informationskompetenz an medizinischen Bibliotheken
    Bauer B
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc01 (20140828)
  • Mitteilung
    Aus der AGMB
    Hentschel E
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc02 (20140828)
  • Bibliografie
    Medizinbibliothekarische Bibliografie 2013
    Bauer B
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc03 (20140828)
  • Fachbeitrag
    Integration von E-Learning in die Vermittlung von Informationskompetenz an der „Claudiana“
    Waldboth S
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc04 (20140828)
  • Fachbeitrag
    Über Angebote zur gesundheitswissenschaftlichen Informationskompetenz in einer neuen Bibliothek – Querfliegen und strategisch Planen: Das Konzept der hsg Bochum
    Betker M, Kustos A
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc05 (20140828)
  • Fachbeitrag
    Mit Informationskompetenz im Forschungsprozess die Zukunft an der SLUB Dresden gestalten
    Adam M, Mittelbach J
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc06 (20140828)
  • Fachbeitrag
    Erfolgreiches Scheitern – Fiktion und Friktion einer Teaching Library zwischen Lehre, Wissenschaft und klinischem Alltag
    Steinrisser-Allex G
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc07 (20140828)
  • Fachbeitrag
    Die Vermittlung von Informationskompetenz in der Ärztlichen Zentralbibliothek des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf
    Kintzel M, Sunderbrink N
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc08 (20140828)
  • Fachbeitrag
    Das Lehr- und Lernkonzept der Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover
    Schmiel M
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc09 (20140828)
  • Fachbeitrag
    Teaching Library – Umsetzung eines Konzeptes in vielen Facetten an der Bibliothek der Medizinischen Fakultät Mannheim Semmler-Schmetz M, Matrisciano J
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc10 (20140828)
  • Fachbeitrag
    Teaching Library an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
    Cepicka K
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc11 (20140828)
  • Fachbeitrag
    Die Lehrveranstaltungen der Bibliothek im neuen Curriculum der Medizinischen Universität Wien
    Dollfuß H
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc12 (20140828) )
  • Fachbeitrag
    Kooperationen der Teaching Library an der Universitätsbibliothek Wien
    Rohrmoser M, Schachl I
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc13 (20140828)
  • Fachbeitrag
    Curriculumsreform – ein Arbeitsbericht aus der Universitätsbibliothek der Veterinärmedizinischen Universität Wien
    Hausberger C, Frank D
    GMS Med Bibl Inf 2014; 14(1-2):Doc14 (20140828)

gms_only3.gifAGMB

Medizinbibliothekenbeta – Konstant im Wandel. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. vom 16. bis 18. September 2013 in Berlin

Martina SEMMLER-SChMETZ & Julia MATRISCIANO: Medizinbibliotheken beta – Konstant im Wandel. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. vom 16. bis 18. September 2013 in Berlin

Zusammenfassung: Vom 16. bis 18. September fand an der Charité – Universitätsmedizin Berlin die Jahrestagung 2013 der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB e.V.) statt. Gastgeberin war die Medizinische Bibliothek der Charité.
Hauptthemen der Vorträge waren die evidenzbasierte Medizin und die Rolle der Informationsspezialisten beim Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis, Bibliotheksservices zur Unterstützung von Wissenschaftlern im Publikationsprozess, das Open-Access-Publizieren, die Rolle der Bibliotheken im Umgang mit digitalen Forschungsdaten, zukunftsweisende Modelle für die Versorgung der „digital natives“ mit elektronischen Lernmaterialien sowie Anforderungen und Instrumente des Qualitätsmanagements in Hochschulbibliotheken. In Arbeitskreisen, Treffpunkten und Kurzvorträgen konnten sich die Teilnehmer über weitere aktuelle Themen des medizinischen Bibliothekswesens informieren und austauschen. Ergänzt wurde das Programm durch eine Podiumsdiskussion zu E-Books, einen Workshop zur systematischen Literaturrecherche, eine begleitende Firmenausstellung, Product Reviews, eine Posterausstellung und die Prämierung der Siegerprojekte aus dem Wettbewerb „Leuchttürme in Medizinbibliotheken“.

Schlüsselwörter: Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen e.V., AGMB, Jahrestagung 2013 in Berlin, evidenzbasierte Medizin, wissenschaftlicher Publikationsprozess, Open-Access-Publizieren, digitale Forschungsdaten, digitale Lernmaterialien, Qualitätsmanagement

Das Fortbildungsangebot der Bibliothek des Robert Koch-Instituts: Dienstleistung im Publikationsprozess

Henriette SENST & Jens ERLING: Das Fortbildungsangebot der Bibliothek des Robert Koch-Instituts: Dienstleistung im Publikationsprozess

Zusammenfassung: Im Robert Koch-Institut werden die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen während des Publikationsprozesses auf verschiedene Art und Weise unterstützt. Um häufig wiederkehrende Fragen der RKI-Mitarbeiter wurde von der Bibliothek ein Fortbildungsangebot aufgebaut, das im Fortbildungsprogramm des Instituts integriert ist.
Wie führe ich eine gute Literaturrecherche durch? Wie verwalte ich meine Literatur und zitiere richtig? Was muss ich beim Publikationsprozess beachten? Diese und weitere Fragen werden in regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen zur Literaturrecherche, Literaturverwaltung mit EndNote und einem Workshop zum Thema „Wissenschaftliches Publizieren im Robert Koch-Institut“ beantwortet.

Schlüsselwörter: Robert Koch-Institut, Bibliothek, Publikationsprozess, Wissenschaftler, Fortbildungsangebot, Informationskompetenz, Literaturrecherche, Literaturverwaltung

Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien goes e-only: Umstellung des Zeitschriftenbezugs von p+e auf e-only ab 1. Januar 2013

Bruno BAUER, Helmut DOLLFUSS & Daniel FORMANEK: Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien goes e-only: Umstellung des Zeitschriftenbezugs von p+e auf e-only ab 1. Januar 2013

Zusammenfassung: Seit Jänner 2013 versorgt die Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien ihre Nutzer mit aktueller Forschungsliteratur nur noch in Form elektronischer Journale, die gedruckten Zeitschriften wurden abbestellt. Nach dem ersten Jahr der neuen Ära zieht die Bibliothek ein positives Resümee. Der Artikel beschreibt diesen radikalen Umbruch in der Literaturversorgung der Universität. Vorausgehende Überlegungen und Analysen der Bibliothek zum Nutzerverhalten, zu räumlichen, finanziellen und personellen Ressourcen, sowie die Ziele der Umstellung auf e-only werden dargelegt. Die Phase des Überganges und damit verbundene organisatorische Aufgaben werden beschrieben und weitere Schritte zur zukünftigen Optimierung sind aufgelistet.

Schlüsselwörter: Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, Literaturversorgung, elektronische Zeitschriften, e-Journals, e-only

Open-Access-Publizieren in der Medizin – im Fokus der Bibliometrie an der SLUB Dresden

Michaele ADAM: Open-Access-Publizieren in der Medizin – im Fokus der Bibliometrie an der SLUB Dresden

Zusammenfassung: Seit 2012 unterstützt die SLUB Dresden mit ihrem Team Bibliometrie in der Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Institute der Technischen Universität Dresden bei bibliometrischen Fragestellungen. Ein Schwerpunkthema ist dabei Open-Access(OA)-Publizieren.

In dieser Analyse wurden auf der Grundlage des Directory of Open Access Journals die in der Datenbank Web of Science (WoS) indexierten OA-Zeitschriften im Bereich der Medizin identifiziert. Anschließend wurden im ersten Teil die Zeitschriftentitel nach ihrem Stellenwert in den ausgewählten Fachkategorien und der geografischen Verteilung der Herausgeberländer untersucht. Der zweite Teil befasste sich mit den Artikeln dieser Zeitschriften sowie den darin enthaltenen Zitationen.

Das Ergebnis zeigt für die ausgewählten WoS-Fachkategorien einen OA-Anteil von 9,7 Prozent. Von diesen OA-Zeitschriften können 14 Prozent dem oberen Quartil Q1 (Top 25 Prozent) zugeordnet werden. Für die meisten OA-Zeitschriften wurde Großbritannien als Herausgeberland ermittelt. Analysen der Artikel mit deutscher Beteiligung zeigen im Ansatz Optionen, um Aussagen über die beteiligten Autoren, Institutionen, deren Netzwerke und Themen zu erhalten. Eine Zitationsanalyse dieser Artikel ergibt, dass am häufigsten klassische Zeitschriften zitiert wurden.

Schlüsselwörter: Bibliometrie, Open Access, Open-Access-Zeitschriften, DOAJ, JCR, Impact Factor, Eigenfactor, Ranking, Medizin, SLUB Dresden

Umfrage zur Benutzung von UpToDate an den Universitäten Freiburg, Leipzig, Münster und Regensburg

Oliver OBST, Christiane HOFMANN, Helge KNÜTTEL & Petra ZÖLLER: „Frage stellen, Antwort bekommen, weiterarbeiten!“ – Umfrage zur Benutzung von UpToDate an den Universitäten Freiburg, Leipzig, Münster und Regensburg

Zusammenfassung: UpToDate ist eine evidenzbasierte, von Ärzten erstellte Ressource zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung mit weitem Verbreitungsgrad in Deutschland. In einer Multicenter-Studie wurden Mediziner, Studierende, Wissenschaftler und sonstiges medizinisches Fachpersonal an vier deutschen Universitäten nach ihrer Nutzung und Beurteilung von UpToDate befragt. Insgesamt wurde die Umfrage 1.083-mal beantwortet, darunter von 540 Ärzten. 76% aller befragten Ärzte (aber nur 54% der Chefärzte) nutzten UpToDate. Die Unkenntnis über UpToDate betrug je nach Benutzergruppe zwischen 10 und 41%. 90 bis 95% aller klinisch tätigen Personen nannten als Hauptvorteil von UpToDate die schnelle, allgemeine Übersicht über Diagnose und Therapie von Erkrankungen. Jeder vierte Oberarzt wies auf verringerte Liegezeiten als Folge von UpToDate hin, (fast) jeder vierte Chefarzt gab an, dass UpToDate Kosten einspare. UpToDate ist eine wichtige, aber auch kostspielige Ressource in der Patientenbehandlung und sollte – angesichts der vorhandenen Unkenntnis über die Existenz dieser Ressource – stärker von den Bibliotheken beworben werden.

Schlüsselwörter: UpToDate, Point of Care, Krankenversorgung, Multicenter-Studie, Medizinbibliothek