Börse: Springer Science+Business Media

Noch vor der Sommerpause will laut Reuters der zweitgrößte Wissenschaftsverlag der Welt Springer Science+Business Media an die Börse:

„Springer Science […] konkurriert vor allem mit der niederländisch-britischen Reed Elsevier. EQT und GIC hatten das Unternehmen, das Fachzeitschriften und wissenschaftliche Bücher herausgibt, stark umgekrempelt und auf das digitale Zeitalter ausgerichtet. Vor allem das wachsende Geschäft mit Datenbanken soll ausgebaut werden. Mit 7000 Mitarbeitern setzte der auf das Jahr 1842 zurückgehende Verlag im vergangenen Jahr 976 Millionen Euro um, zwölf Prozent mehr als 2011. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg im gleichen Maße auf 344 Millionen Euro.“

Kommentiert wurde dies u.a. in Infobib von Christian Hauschke.

Cochrane Library für alle

Das DNEbM (Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin) fordert in einem Brief an das BMG und BMBF „im Sinne einer transparenten Wissenschaftsinformationskultur den Erwerb einer Nationallizenz“ und damit einen bundesweiten kostenlosen Zugang zur Cochrane Library.

Die Datenbank enthält die für die Medizin wichtigen Systematischen Übersichtsarbeiten und wird von der Cochrane Collaboration, einem weltweiten und unabhängigen Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Ärztinnen und im Gesundheitswesen Tätigen, erstellt.

DORA: gegen den IF

Es twittert und bloggt gerade durch die Websphäre: mit der The San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA) protestieren Wissenschaftler, Forschungseinrichtungen, Redakteure und Herausgeber von wissenschaftlichen Zeitschriften gegen den Journal Impact Factor, der als zentrales Mittel zur Einschätzung von Qualität und Relevanz wissenschaftlicher Forschung stark verbreitet ist.

Die DORA zeigt zahlreiche Defizite des Journal Impact Factors auf und gibt 18 Empfehlungen an alle Beteiligten des Wissenschaftsbetriebes für die Bewertung von Forschungsarbeiten. (DNEbM, Mitunterzeichner der Deklaration)

Deklaration
Artikel im EMBO Journal: Bernd Pulverer. Impact fact-or fiction? doi:10.1038/emboj.2013.126

Erfolgreich recherchieren – Medizin

In der DeGruyter-Reihe „Erfolgreich recherchieren“ ist jüngst von Iris Reimann, Hochschulbibliothek RWTH Aachen, die aktuelle Einführung für den Bereich Medizin erschienen.

„Dieser Band bietet einen umfassenden Überblick über die Informationsressourcen zu allen Teilgebieten der Medizin. Vorgestellt werden nicht nur die zentralen Rechercheinstrumente wie Bibliothekskataloge, Fachportale, Internetsuchmaschinen, Aufsatzdatenbanken und Nachschlagewerke, sondern auch Strategien für die erfolgreiche Literaturrecherche sowie ausgewählte Anbieter medizinischer Fachinformationen. Ein eigener Teil des Buches widmet sich der Weiterverarbeitung der gefundenen Informationen, also der Literaturbeschaffung, der Verwendung von Literaturverwaltungsprogrammen und dem richtigen Zitieren. Ob für das erste Referat oder die Doktorarbeit – hier bekommen Sie einen kompetenten Leitfaden für die erfolgreiche medizinische Recherche an die Hand.“ (Verlagsinformation)

AGMB-Tagung 2013: Call for Papers

Liebe AGMB-Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerne erinnern wir noch einmal an die Deadline für unseren Aufruf, uns Vorschläge für einen Beitrag auf der diesjährigen Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen e. V. zu machen!

Tagungszeit und Tagungsort:

16.09. – 18.09.2013
Medizinische Bibliothek der Charité in Berlin

Die diesjährige Tagung steht unter dem Motto:
Medizinbibliotheken beta – Konstant im Wandel.

Schwerpunkte der Tagung:

  • Strategien der Serviceentwicklung und Qualitätssicherung
  • Creative und Change Management
  • Moderne Informationsversorgung
  • Netzwerkbildung
  • Dienstleistungen im Publikationsprozess

Alle Kolleginnen und Kollegen sind eingeladen, Beiträge zu diesen Schwerpunkten, aber auch gerne zu anderen Themenbereichen einzureichen. Folgende Veranstaltungsformate wird es auf der Tagung geben:

Vorträge
Dauer: 20 Minuten und 10 Minuten Diskussion. Vorträge sind für die Sessions am Dienstag und Mittwoch vorgesehen.

5+5-Minuten-Kurzvorträge
Dauer: 5 Minuten und 5 Minuten Diskussion. Alle Kurzvorträge werden in einer Session zusammen am Dienstag Nachmittag präentiert. Hier können Sie in 5 Minuten Ideen, innovative Ansätze und Projekte vorstellen, ohne das Thema zum umfangreichen Vortrag auszubauen.

Poster „aus der Praxis für die Praxis“
Mit Postern können Sie Projekte, Studienarbeiten oder sonstige interessante Ansätze Ihrer Einrichtung vorstellen. Für Format und Gestaltung der Poster gibt es keine Vorgaben. Die Poster Session findet am Dienstag Vormittag statt, und die besten Poster werden prämiert (1. Preis: 100 EUR, 2. und 3. Preis: je 50 EUR).

„Treffpunkte“ AGMB
In kleiner Runde mit Gleichgesinnten können Sie am Dienstag Nachmittag moderiert ca. 60 Minuten lang ein Thema diskutieren, das Sie aktuell bewegt, und Ihre Erfahrungen dazu austauschen.
In der Abschlussveranstaltung am Mittwoch werden vor dem gesamten Plenum die Ergebnisse der jeweiligen Treffpunkte kompakt vorgestellt. Schlagen Sie ein Thema vor und/oder werden Sie Moderator. Gegebenenfalls kümmert sich der Vorstand gerne um die Moderation.

 

Unsere Tagung lebt von der aktiven Beteiligung möglichst vieler, und deshalb freuen wir uns wieder auf zahlreiche Meldungen von Ihnen !

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 30. April 2013 an den Vorsitzenden der AGMB:
Dr. Eike Hentschel: hentschel@ub.uni-kiel.de.

Weitere Informationen zur Tagung auf der AGMB-Website.