Qualitätsmanagement für Kunst- und Museumsbibliotheken – ein Anstoß für Krankenhausbibliotheken?!

Martin ZANGL: Qualitätsmanagement für Kunst- und Museumsbibliotheken – ein Anstoß für Krankenhausbibliotheken?!

Zusammenfassung: Qualitätsmanagement für Krankenhausbibliotheken – das Verfahren der Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken (AKMB) als Vorbild?

Schlüsselwörter: Qualitätsmanagement, Krankenhausbibliotheken, Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken e.V., Erfahrungsaustausch

„Mich interessierten kostengünstige Alternativen zu Citavi“: Über den Fortbildungsworkshop „Literaturverwaltung im Fokus“ im Rahmen der AGMB-Tagung 2012

Matti STÖHR: „Mich interessierten kostengünstige Alternativen zu Citavi“: Über den Fortbildungsworkshop „Literaturverwaltung im Fokus“ im Rahmen der AGMB-Tagung 2012

Zusammenfassung: Zum Programm der AGMB-Tagung 2012 in Aachen gehörte u.a. der zweistündige Fortbildungsworkshop „Literaturverwaltung im Fokus – Softwaretypen, bibliothekarische Services und mehr“. Im Beitrag werden weniger die referierten Workshopinhalte beschrieben, als vielmehr die Perspektive der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand einer eMail-basierten Umfrage vorgestellt. Die Kernfrage lautet hierbei: War der Workshop für sie gewinnbringend?

Schlüsselwörter: Literaturverwaltung, Workshop, AGMB-Tagung 2012, Teilnehmerumfrage

Neue Arbeitsfelder in der Bibliothek des Robert Koch-Instituts: Open Access und institutionelles Repositorium

Henriette SENST, Jens ERLING: Neue Arbeitsfelder in der Bibliothek des Robert Koch-Instituts: Open Access und institutionelles Repositorium

Zusammenfassung: Die Bibliothek des Robert Koch-Instituts (RKI) existiert seit der Gründung des Instituts für Infektionskrankheiten im Jahr 1891. Bis in die 1990iger Jahre bestand die Bibliotheksarbeit aus dem klassischen Dreiklang Erwerben – Erschließen – Bereitstellen (von Print-Medien). Die IT hat nicht nur dramatisch das Arbeitsverhalten und die Forschungsmöglichkeiten der Wissenschaftler verändert, sondern auch massiv zur Verlagerung von Arbeitsschwerpunkten in der Bibliothek geführt. Zwei neue Arbeitsgebiete werden im Folgenden vorgestellt: Der Betrieb eines Publikationsservers und die Betreuung der RKI-Wissenschaftler während des Publikationsprozesses eigener Veröffentlichungen.

Schlüsselwörter: Robert Koch-Institut, Bibliothek, institutionelles Repositorium, Publikationsprozess, Wissenschaftler, Autoren-Verlags-Vertrag

Mit MEDPILOT auf dem Weg ins Semantic Web

Christoph POLEY: Mit MEDPILOT auf dem Weg ins Semantic Web

Zusammenfassung: Seit 2001 hat sich MEDPILOT von einer klassischen virtuellen Fachbibliothek hin zu einem leistungsfähigen Fachportal für die Fächer Medizin und Gesundheit weiter entwickelt. Heute werden die lokalen Kataloge der ZB MED mit externen Datenbanken zu einem Discovery-Service verknüpft und als einheitliche Rechercheplattform dem Benutzer angeboten. Über den Aufbau und die Funktionsweise von MEDPILOT wird ein Überblick gegeben.
Neben dem Anbieten einer semantisch-linguistischen Suche findet die Integration von OPAC-Funktionalitäten in MEDPILOT eine starke Nutzung. Dieses Thema wie auch die Integration semantischer Techniken auf strukturierte und nicht strukturierte Daten bilden die wesentlichen Inhaltspunkte des Beitrags.

Schlüsselwörter: MEDPILOT, semantische Suche, OPAC-Integration, Morphosaurus, ZB MED, Portal, virtuelle Fachbibliothek, Medizin, Gesundheit

Die neue Hochschulbibliothek für Gesundheitswissenschaften der Hochschule für Gesundheit (hsg) Bochum

Annette KUSTOS: Die neue Hochschulbibliothek für Gesundheitswissenschaften der Hochschule für Gesundheit (hsg) Bochum

Zusammenfassung: Im Oktober 2009 wurde die Hochschule für Gesundheit – hsg – University of Applied Sciences – als erste staatliche Hochschule für die Themenfelder öffentliche Gesundheitsversorgung, praktische Medizin, Pflege, Therapie in Bochum gegründet. Ein wissenschaftliches Studium der Fächer Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Hebammenkunde soll auf der Grundlage des Prinzips der evidenzbasierten Medizin Gesundheitsversorgung und therapeutische Behandlungen in Krankenhäusern, Praxen und in der häuslichen Betreuung professionalisieren. Somit brauchte es eine Bibliothek, die beides anbietet, gedruckte und elektronische Fachliteratur für den Lehrbedarf wie spezielle Forschungsquellen z.B. Forschungsdatenbanken oder -zeitschriften. Vorübergehend untergebracht in nur drei Räumen, begann die Bibliothek zunächst damit, neben einer Grundversorgung mit gedruckter Literatur die elektronische Literaturversorgung innerhalb einer E-Learning-Umgebung aufzubauen. Parallel wurde ein grundlegendes Konzept zu Funktionen und Services als „Bibliotheksentwicklungsplan“ schriftlich fixiert, um sicherzustellen, dass es neben der notwendigen Improvisation im Dienstleistungsalltag, einen strategischen roten Faden gibt. Die gesundheitswissenschaftliche Themenstellung war in ihrer Kombinatorik für die Bibliotheksleitung im Hinblick auf eine Gestaltung eines hochwertigen, fach- und nutzungsorientierten Bestandes Neuland. Es gibt keine genau passenden Auswertungen oder Modelle bereits existierender Einrichtungen, die man hätte verwenden können. Nach einer Testphase würden jedoch durch Nutzerdaten und Beobachtung der Entwicklungen in den Fachgebieten und des Informationsmarktes Daten für die Bildung eines „Kanons“ vorhanden sein. Im Jahr 2014 wird die Bibliothek einer der Angelpunkte auf dem Gesundheitscampus Bochum, auf den neben der Hochschule auch kooperierende Forschungsinstitute, Behörden etc. des Gesundheitswesens ziehen. Vordringliches Arbeitsthema ist daher die Gestaltung der neuen Bibliotheksfläche im 2. Obergeschoss eines Neubaus samt der damit verbundenen Themen Geschäftsgänge, Ausleihe mit RFID, Systematik und Bestandsaufstellung, Lernbereiche und Nutzerarbeitsplätze, Barrierefreiheit etc.

Schlüsselwörter: Gesundheitswissenschaften, Therapie, Assistenzmedizin, Pflege, evidenzbasierte Medizin, praktische Medizin, Medizinbibliothek, Bibliothekskonzept, Medienkonzept, Bibliotheksbau, Bibliotheksgründung, wissenschaftliche Spezialbibliothek, Forschungsbibliothek, Bibliotheksentwicklungsplan, E-Learning, RFID, elektronische Medien, Zeitschriften, E-Books, Erwerbung, Geschäftsgang, Systematik, Hochschule für Gesundheit, hsg, Gesundheitscampus Bochum

Literatur für interdisziplinäre Wissenschaft – eine Anforderungsanalyse aus Anwendersicht

Thomas M. DESERNO: Literatur für interdisziplinäre Wissenschaft – eine Anforderungsanalyse aus Anwendersicht

Zusammenfassung: Literatur ist die Kernkomponente der Wissenschaft, aber die medizinische Forschung ist im ständigen Wandel. Die Metapher des Elfenbeinturmes für den Arbeitsplatz des Wissenschaftlers ist längst nicht mehr gültig. Erfolgreiche Wissenschaft im biomedizinischen Bereich ist heute interdisziplinär, kollektiv und translational. Dieser Prozess wird begleitet von technologischen Innovationen wie dem Smart Phone und der Informationsressource Internet, die überall und immer verfügbar ist. Das medizinische Bibliothekswesen muss diesen Wandel mit vollziehen und mit innovativen, prozessintegrierten Diensten seine Kunden optimal unterstützen. Dieser Beitrag beleuchtet das Problemfeld aus Sicht des Anwenders und versucht, die Anforderungen an bibliothekarische Dienste zu kategorisieren und zu priorisieren.

Schlüsselwörter: Anforderungsanalyse, Literaturzugriff, Interdisziplinäres Arbeiten