Medizinbibliothekarische Bibliografie 2009

Bruno BAUER: Medizinbibliothekarische Bibliografie 2009

Zusammenfassung: In der Medizinbibliothekarischen Bibliografie 2009 sind sämtliche Beiträge von GMS Medizin – Bibliothek – Information sowie medizinbibliothekarisch relevante Beiträge in folgenden Zeitschriften erfasst: ABI Technik, Bibliothek Forschung und Praxis, Bibliotheksdienst, BIT online, BuB: Forum Bibliothek und Information, Information – Wissenschaft & Praxis, Journal of the European Association for Health Information and Libraries, Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Zeitschrift für Bibliothekswesen & Bibliographie.

Schlüsselwörter: Medizinische Bibliothek, Medizinbibliothekar, Bibliografie 2009

Der Nachlass von Rudolf Virchow und die Stammzelle: ein Beitrag aus Russland

Sergej V. JARGIN: Der Nachlass von Rudolf Virchow und die Stammzelle: ein Beitrag aus Russland

Zusammenfassung: In den letzten Jahren wurden in der ehemaligen Sowjetunion einige Artikel über Rudolf Virchow und die Zellularpathologie veröffentlicht. Deren Verfasser wissen möglicherweise, wo sich seine Bibliothek heute befindet. Die Virchow-Bibliothek, bestehend aus 12.689 Bänden, wurde als Bestandteil der Bibliothek der Berliner Medizinischen Gesellschaft im Jahre 1944 nach Schloss Boitzenburg in Brandenburg ausgelagert und von dort – nach Zeugenberichten – mit sowjetischen Militärlastwagen mit unbekanntem Ziel abtransportiert. Die Bibliothek wurde wahrscheinlich nach Moskau gebracht, in eine der Institutionen der Russischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (RAMN). Im Katalog der RAMN-Bibliothek finden sich einige Bücher, die der Bibliothek der Berliner Medizinischen Gesellschaft entstammen könnten. Einige dieser im Katalog erfassten Büchern werden nicht an Leser ausgegeben. In der Zentralen medizinischen Bibliothek in Moskau finden sich Bücher aus dem 19. Jahrhundert mit deutschen Bibliothekstempeln. Offenbar ist einer der Gründe für die zahlreichen Publikationen über Virchow und die Zellularpathologie die Popularisierung dieses Begriffes im Zusammenhang mit der Zelltherapie und den Stammzellen, die in Russland heute weitverbreitet sind.
Schlüsselwörter: Virchow, Bibliothek, Zellularpathologie, Zelltherapie, Stammzelle, Russland

Innovative Informations- und Kommunikationswesen an wissenschaftlichen Bibliotheken: 10 Fragen über Anwendungen und Erfahrungen von Web 2.0 bis Emerging Technologies von Bruno Bauer an Guus van den Brekel, Informationsexperte an der Medizinischen Bibliothek der Universität Groningen

Guus van den BREKEL, Bruno BAUER: Innovative Informations- und Kommunikationswesen an wissenschaftlichen Bibliotheken: 10 Fragen über Anwendungen und Erfahrungen von Web 2.0 bis Emerging Technologies von Bruno Bauer an Guus van den Brekel, Informationsexperte an der Medizinischen Bibliothek der Universität Groningen

Zusammenfassung: Guus van den Brekel, Informationsspezialist und IT-Koordinator an der Zentralbibliothek für Medizin am Universitätszentrum Medizin in Groningen (Central Medical Library, University Medical Center Groningen) ist für Entwicklung und Innovation der Bibliotheksdienste an seiner Bibliothek zuständig (Library Services Development and Innovation). Das aktuelle Interview informiert über die Bedeutung und den Nutzen von Web 2.0 und Emerging Technologies. Angesprochen werden der Nutzen von Blogs und Twitter und die Bedeutung von mobilen Anwendungen für Bibliotheken. Thematisiert wird auch, welche Rolle Bibliotheken zukünftig wahrnehmen sollen.

Schlüsselwörter: Emerging Technologies, Web 2.0, Bibliothek 2.0, Blog, Twitter, mobile Anwendung, Verknüpfung von Daten, Bibliothek, Bibliotheksmitarbeiter, Bibliotheksleiter, Zukunft

Erfahrungen mit den Töchtern der Deutschen Bundespost

dhl-a

Obwohl immer mal wieder iPhones bei DHL verschwinden, verschickt die Telekom weiterhin die hochbegehrten Teile per DHL-Standardpaket (versichert bis 500€). Wie ich jetzt leidvoll erfahren musste, ist der Kundenservice nach einem solchen Verlust (von Diebstahl wollen wir jetzt mal nicht sprechen, wahrscheinlich ist das Ding einfach vom Band gefallen 😉 ) alles andere als korrekt (auf „kulant“ oder „entgegenkommend“ spekuliere ich beid er Telekom erst gar nicht): Anstatt den Versand neu anzustossen, wurde für mich ein iPhone bei Apple in den USA bestellt!! Naja, schneller geht’s nicht :D. Dann verdoppeln sich halt die 6-9 Wochen Lieferzeit mal ausnahmsweise…

Auf die reichlich vorhandenen iPhones in den T-Punktläden angesprochen, wurde nur bedauernd mit den Schultern gezuckt: Auf die hätte man leider keinen Zugriff, aber ich könnte gerne hingehen und mein Glück versuchen… Da am 28.10. das iPhone-Monopol der Telekom fallen soll, ist es sowieso besser, jetzt zu kündigen und auf bessere Tarife zu warten oder sich das Teil direkt sim-lock frei in Belgien oder der Schweiz zu besorgen – also nochmal Glück gehabt! 🙂

Digital im Alltag – Innovation als Prozess

Rüdiger SCHNEEMANN: Digital im Alltag – Innovation als Prozess

Zusammenfassung: Die Suche nach einem Schlagwort für das, was für Innovationen im bibliothekarischen Alltag verantwortlich sein könnte, führt zum Begriff „digital“. Am Beispiel der Abteilung Digitale Angebote der Universitätsbibliothek der TU Berlin wird gezeigt, dass es dafür gute Gründe gibt. Die 5 wichtigsten Arbeitsbereiche haben durch den Übergang auf „digital“ gravierende und – wie wir meinen – innovative Änderungen erfahren.

Schlüsselwörter: digital, Digitale Angebote, Repositorium, Dissertation, Universitätsverlag