Die Versorgungsstrategie von ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften (GMS MBI 2019/3)

Elisabeth Müller und Dietrich Rebholz-Schuhmann: Die Versorgungsstrategie von ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften

Zusammenfassung: ZB MED erfüllt die Rolle eines überregionalen deutschen Zentrums für die Versorgung von Information und Literatur in den Lebenswissenschaften. Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung ergeben sich ein verändertes Nutzungs- und Publikationsverhalten ebenso wie Erleichterungen in der Literaturversorgung durch die Bibliotheken. Als Ergebnis richtet ZB MED seine Versorgung zunehmend am erfassten Bedarf und an der Verteilung der Literaturversorgung im „Gesamtsystem Deutschland“ aus, womit der eigene Bestand in den Hintergrund rückt. Das Poster stellt diesen Paradigmenwechsel vor und zeigt den aktuellen Stand auf.

Schlüsselwörter: ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften, Literaturversorgung, Informationsversorgung, Versorgungsstrategie, Erwerbungsstrategie

Elisabeth Müller and Dietrich Rebholz-Schuhmann: Acquisition strategy of ZB MED – Information Centre for Life Sciences

Abstract: ZB MED is the national center for the delivery of information and literature in the life sciences in Germany. Libraries undergo change – as a result of the ongoing digital transformations – leading to a change in information access and changed publication behavior as well as more ease in literature supply through the libraries. As a consequence, ZB MED started to align its supply to the identified needs and to the distribution of the supply of literature recognized in the “full system” in Germany. The poster presents this paradigm shift and shows the current status.

Keywords: ZB MED – Information Centre for Life Sciences, literature supply, information supply, acquisition strategy

Artikel online frei zugänglich unter https://www.egms.de/static/de/journals/mbi/2019-19/mbi000451.shtml
Veröffentlicht: 20.12.2019

GMS Med Bibl Inf 2019;19(3):Doc26
doi: 10.3205/mbi000451, urn:nbn:de:0183-mbi0004517

Wie auch bei früheren Ausgaben von GMS MEDIZIN – BIBLIOTHEK – INFORMATION werden die Beiträge des aktuellen Schwerpunktheftes, jeweils mit Abstract in deutscher und englischer Sprache, in medinfo vorgestellt.

Elektronische Laborbücher als Teil des Forschungsdatenmanagements in den Lebenswissenschaften (GMS MBI 2019/3)

Birte Lindstädt: Forschungsdatenmanagements in den Lebenswissenschaften

Zusammenfassung: Elektronische Laborbücher lösen zunehmend Laborbücher in Papierform ab. Dies bietet Vorteile in der operationalen Handhabung, ist aber auch eine strategische Entscheidung im Hinblick auf die Etablierung eines durchgängigen Forschungsdatenmanagements für digitale Forschungsdaten. Bei der Auswahl und Einführung eines elektronischen Laborbuchs sind eine Reihe von Kriterien und Rahmenbedingungen zu beachten und vorbereitende Analysen durchzuführen.

Schlüsselwörter : elektronisches Laborbuch, Forschungsdaten, Forschungsdatenmanagement

Birte Lindstädt: Electronic laboratory books as part of research data management in the life sciences

Abstract: Electronic laboratory books are increasingly replacing paper laboratory books. This offers advantages in operational handling, but is also a strategic decision with regard to the establishment of integrated research data management for digital research data. When selecting and introducing an electronic laboratory book, a number of criteria and framework conditions must be observed and preparatory analyses carried out.

Keywords: electronic lab notebook, research data, research data management

Artikel online frei zugänglich unter https://www.egms.de/static/de/journals/mbi/2019-19/mbi000450.shtml
Veröffentlicht: 20.12.2019

GMS Med Bibl Inf 2019;19(3):Doc25
doi: 10.3205/mbi000450, urn:nbn:de:0183-mbi0004505

Wie auch bei früheren Ausgaben von GMS MEDIZIN – BIBLIOTHEK – INFORMATION werden die Beiträge des aktuellen Schwerpunktheftes, jeweils mit Abstract in deutscher und englischer Sprache, in medinfo vorgestellt.

Zwei Jahre Praxiserfahrung mit „Anatomage“ an der Medizinbibliothek Göttingen (GMS MBI 2019/3)

Dagmar Härter: Sezieren, Präparieren, Schneiden – virtuell und ohne Blut: zwei Jahre Praxiserfahrung mit „Anatomage“ an der Medizinbibliothek Göttingen

Zusammenfassung: Im Februar 2017 wurde der Antrag von der Fakultät genehmigt und ein halbes Jahr später war er da: der 3D-Anatomietisch der Firma „Anatomage“. Seit dem Wintersemester 2017/18 steht er als unterstützendes High-Tech-Lerntool den Studierenden des Präparierkurses sowie allen Interessierten zur Verfügung, die anatomische Präpariertechniken und Schnitte quasi in Endlosschleife immer wiederholen können. Dazu sind mehrere Ganzkörperspender und eine umfangreiche „High Resolution Regional Anatomy“ in entsprechender Bild- und Schnitttechnik und anschließender 3D-Simulation hinterlegt. Zusätzlich stehen diverse weitere Funktionen und Tools zur Lernunterstützung bereit, u.a. CT- und radiologische Schnittbilder, eine mehrere 1.000 Fälle umfassende Datenbank von „Clinical Cases“ und vieles mehr. In Zeiten, wo 3D-Technologie im Arbeitsalltag immer wichtiger wird, bietet der Tisch eine unerschöpfliche Fülle an Möglichkeiten, sich selber zu schulen sowie Wissen in Einzel- oder Gruppenarbeit aufzufrischen und abzuprüfen. Der Bericht stellt den (langen) Antragsweg dar, den Start in der Lehre und welches Konzept mit der freien Aufstellung in der Bibliothek verfolgt wird.

Schlüsselwörter :Medizinbibliothek Göttingen, 3D-Technik, Anatomage, 3D-Lerntool, Erfahrungsbericht

Dagmar Härter: Dissection, dissection, cutting – virtual and without blood: two years of practical experience with “Anatomage” at the Göttingen medical library

Abstract: In February 2017 the application was approved by the faculty and half a year later it was there: the 3D anatomy table of the company “Anatomage”. Since the winter semester 2017/18, it has been available as a supporting high-tech learning tool to the students of the preparation course as well as to all interested parties who can repeat anatomical preparation techniques and cuts in an endless loop. Several whole-body donors and an extensive “high resolution regional anatomy” are stored in the corresponding image and section technique and subsequent 3D simulation. In addition, various other functions and tools are available to support learning, including CT and radiological sectional images, a database of clinical cases comprising several thousand cases and much more. In times when 3D technology is becoming increasingly important in everyday working life, the table offers an inexhaustible wealth of opportunities to train yourself and refresh and test your knowledge in individual or group work.
The report presents the (long) application process, the start in teaching and which concept is pursued with the free positioning in the library.

Keywords: Göttingen medical library, 3D technology, Anatomage, 3D learning tool, case report

Artikel online frei zugänglich unter https://www.egms.de/static/de/journals/mbi/2019-19/mbi000449.shtml
Veröffentlicht: 20.12.2019

GMS Med Bibl Inf 2019;19(3):Doc24
doi: 10.3205/mbi000449, urn:nbn:de:0183-mbi0004497

Wie auch bei früheren Ausgaben von GMS MEDIZIN – BIBLIOTHEK – INFORMATION werden die Beiträge des aktuellen Schwerpunktheftes, jeweils mit Abstract in deutscher und englischer Sprache, in medinfo vorgestellt.

W2-Professur für „Open Access und Management Digitaler Ressourcen“ für Prof. Dr. Ursula Arning

Pressemitteilung der ZB Med, 6.1.2020:

Die ZB MED-Open-Access-Expertin Prof. Dr. Ursula Arning hat am 1. Januar 2020 an der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der TH Köln eine W2-Professur für „Open Access und Management Digitaler Ressourcen“ übernommen. Bei ZB MED leitet sie seit 2014 den Programmbereich Open Science. In ihre Verantwortung dort fällt PUBLISSO, das Open-Access-Publikationsportal für die Lebenswissenschaften. In Zukunft wird sie die Praxis bei ZB MED mit Forschung und Lehre an der TH verbinden.

Prof. Arning sieht den neuen Aufgaben an der TH und dem Kontakt zu den Studierenden mit Freude entgegen: “Meinen Auftrag sehe ich darin, die Berufsanfängerinnen und -anfänger auf die neuen Herausforderungen, denen die Bibliothekswelt begegnet, gut vorzubereiten. Dabei ist es mir wichtig, neben dem fachlichen, natürlich unumgänglich wichtigen Wissen, die Neugier zu wecken. Ich möchte die künftigen Kolleginnen und Kollegen ermutigen, einen offenen Blick zu behalten für neue, auch technische Möglichkeiten. In der Symbiose zwischen meiner Arbeit bei ZB MED und an der TH können die Studierenden ihr Wissen über konkrete Projekte direkt in die Praxis umsetzen.“

Ursula Arning studierte zunächst Bibliothekswissenschaften in Stuttgart. Danach absolvierte sie an der Universität Bielefeld das Studium der Spanien- und Lateinamerikastudien. Sie bezeichnet Argentinien als ihre zweite Heimat, da sie dort geboren und aufgewachsen ist. Nach den Studien ging Ursula Arning dorthin zurück und leitete in Córdoba das Informationszentrum am Goethe-Institut. Anschließend promovierte Prof. Arning am International Graduate Centre for the Study of Cultures der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach verschiedenen Stationen im Hochschul- und Wissenschaftsumfeld, unter anderem als Referentin am Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika und als Dozentin in Erlangen-Nürnberg und Gießen, kam sie 2013 zu ZB MED. Sie baute dort den Programmbereich Open Science auf und sukzessive aus. Open Access und die weltweite kostenlose Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen betrachtet Ursula Arning als fachliches Steckenpferd und persönliche Mission.

Prof. Arning engagiert sich in verschiedenen Gremien. Sie ist Mitglied der Section Research and Academic Libraries der International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA). Bei der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI) ist sie als Vorstandsmitglied auch aktiv in der Arbeitsgemeinschaft Elektronisches Publizieren. Bei der Leibniz-Gemeinschaft vertritt Ursula Arning ZB MED als Mitglied im Open-Access-Arbeitskreis, in der Arbeitsgemeinschaft LeibnizOpen und als Sprecherin der AG Praxis-Netzwerk Open Access.

„Die Berufung von Prof. Arning an die TH Köln vertieft unsere bereits seit vielen Jahre gewachsene, sehr gute Kooperation mit der lokalen Hochschule noch einmal“, stellt Prof. Dr. Dietrich Rebholz-Schuhmann, Wissenschaftlicher Direktor von ZB MED, fest. Neben verschiedenen Feldern der Zusammenarbeit haben ZB MED und TH Köln 2018 Prof. Dr. Konrad Förstner gemeinsam berufen. Der Bioinformatiker hat eine Professur für Information and Data Literacy und leitet bei ZB MED den Programmbereich Informationsdienste. Dietrich Rebholz-Schuhmann hebt zudem hervor: „ZB MED steht für Open Science. Die Berufung von Ursula Arning auf eine Professur für Open Access unterstreicht die Bedeutung der Offenen Wissenschaft und wird die Bewegung weiter voran bringen.“

Die Rechercheplattform PubPharm (GMS MBI 2019/3)

Christina Draheim, Kristof Keßler,Janus Wawrzinek und Stefan Wulle: Die Rechercheplattform PubPharm

Zusammenfassung: Die Universitätsbibliothek Braunschweig betreut den DFG-geförderten Fachinformationsdienst (FID) Pharmazie in Kooperation mit dem Institut für Informationssysteme (IfIS) der Technischen Universität Braunschweig. Zentraler Dienst ist die pharmaziespezifische Rechercheplattform PubPharm (https://www.pubpharm.de/), ein auf der Open Source Software VuFind basierendes Discovery System. Aus der Zusammenarbeit mit dem IfIS resultieren innovative Suchfunktionen. PubPharm enthält auf die Bedarfe der universitären pharmazeutischen Wissenschaftler*innen zugeschnittene Inhalte und Funktionalitäten, die auch für andere Lebenswissenschaften interessant und nützlich sein können.

Schlüsselwörter: Pharmazie, Fachinformationsdienste, PubPharm

Christina Draheim, Kristof Keßler,Janus Wawrzinek and Stefan Wulle: The search platform PubPharm

Abstract: The University Library Braunschweig operates the DFG-funded Specialised Information Service Pharmacy in close cooperation with the Institute for Information Systems (IfIS) of the Technische Universität Braunschweig. Central service is the pharmacy-specific research platform PubPharm (https://www.pubpharm.de/), a discovery system based on the open source software VuFind. The cooperation with the IfIS results in the development of innovative search functions. PubPharm offers functionalities and content tailored to the needs of academic pharmaceutical scientists, which could also be of interest and useful for other life sciences.

Keywords: pharmacy, specialised information services, PubPharm

Artikel online frei zugänglich unter https://www.egms.de/static/de/journals/mbi/2019-19/mbi000448.shtml
Veröffentlicht: 20.12.2019

GMS Med Bibl Inf 2019;19(3):Doc23
doi: 10.3205/mbi000448, urn:nbn:de:0183-mbi0004485

Wie auch bei früheren Ausgaben von GMS MEDIZIN – BIBLIOTHEK – INFORMATION werden die Beiträge des aktuellen Schwerpunktheftes, jeweils mit Abstract in deutscher und englischer Sprache, in medinfo vorgestellt.

„Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken“ – Ausschreibung für den AGMB-Wettbewerb 2020 (GMS MBI 2019/3)

Iris Reimann: „Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken“ – Ausschreibung für den AGMB-Wettbewerb 2020

Zusammenfassung: Der Wettbewerb „Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken“ wird für 2020 erneut ausgeschrieben.

Schlüsselwörter: Ausschreibung, AGMB-Wettbewerb „Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken“ 2020

Iris Reimann: German MLA (AGMB) competition “Pioneer projects in medical libraries” 2020 – announcement

Abstract: The competition “Pioneer projects in medical libraries” 2020 is announced.

Keywords: announcement, competition of the German MLA (AGMB) “Pioneer projects in medical libraries” 2020

Artikel online frei zugänglich unter https://www.egms.de/static/de/journals/mbi/2019-19/mbi000447.shtml
Veröffentlicht: 20.12.2019

GMS Med Bibl Inf 2019;19(3):Doc22
doi: 10.3205/mbi000447, urn:nbn:de:0183-mbi0004472

Wie auch bei früheren Ausgaben von GMS MEDIZIN – BIBLIOTHEK – INFORMATION werden die Beiträge des aktuellen Schwerpunktheftes, jeweils mit Abstract in deutscher und englischer Sprache, in medinfo vorgestellt.