„Open-Access-Beratung in der Bibliothek: Wie berate ich meine Zielgruppe?“ Fortbildungsworkshop auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) in Basel (07.–09.09.2015)

Jasmin SCHMITZ: „Open-Access-Beratung in der Bibliothek: Wie berate ich meine Zielgruppe?“ Fortbildungsworkshop auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) in Basel (07.–09.09.2015)

Zusammenfassung: Im Rahmen des Fortbildungsworkshop „Open-Access-Beratung in der Bibliothek: Wie berate ich meine Zielgruppe?“ auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) in Basel (07.–09.09.2015) wurden mögliche Themen und Formate für Beratungsangebote mit Schwerpunkt „Publizieren im Open Access“ adressiert. Zudem wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man sich über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich informieren kann.

Schlüsselwörter: Publikationsberatung, Open Access, Forschungsdaten, wissenschaftliches Publizieren

LIVIVO: Das neue ZB MED-Suchportal Lebenswissenschaften

Jana PÖSSEL: LIVIVO: Das neue ZB MED-Suchportal Lebenswissenschaften

Zusammenfassung: ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften hat ein neues interdisziplinäres Suchportal für die Lebenswissenschaften entwickelt: LIVIVO. LIVIVO durchsucht 45 qualitätsgeprüfte Fachdatenquellen der Bereiche Medizin, Gesundheitswesen, Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften und weist neben Open-Access-Publikationen auch Forschungsdaten nach. Die intelligente Suchtechnologie bindet Fachontologien aus den Lebenswissenschaften zur Unterstützung der Recherche ein. Das moderne User-Interface verfügt über eine intuitive Nutzerführung, die basierend auf Ergebnissen von Usability-Untersuchungen und Nutzerbefragungen entwickelt wurde. Der Artikel stellt die Hintergründe der Entwicklung des Suchportals vor, erläutert die wichtigsten Features und gibt einen Ausblick in die Zukunft von LIVIVO.

Schlüsselwörter: LIVIVO, Suchportal, Suchmaschine, Discovery System, MEDPILOT, GREENPILOT, ZB MED, Interdisziplinarität, Forschungsdaten, Usability, User-Interface

Überregionale Versorgung mit lizenzpflichtigem e-Content – neue Modelle von ZB MED

Mareike GRISSE: Überregionale Versorgung mit lizenzpflichtigem e-Content – neue Modelle von ZB MED

Zusammenfassung: ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften hat neuartige Lizenzmodelle für den überregionalen direkten Zugriff auf lizenzpflichtigen Inhalt entwickelt.

Schlüsselwörter: Lizenz, überregionaler Zugang, e-Content, Remote Access

Research-minded: understanding, supporting, conducting research – Eindrücke vom EAHIL Workshop, Edinburgh, 10.–12. Juni 2015

Sabine BUROH: Research-minded: understanding, supporting, conducting research – Eindrücke vom EAHIL Workshop, Edinburgh, 10.–12. Juni 2015

Zusammenfassung:Die „European Association for Health Information and Libraries“ (EAHIL) ist eine Vereinigung von Bibliothekarinnen und Bibliothekare bzw. Informationsspezialistinnen und Informationsspezialisten aus 30 europäischen Ländern. 2015 fand der Workshop der EAHIL in Edinburgh statt. Das Kursangebot war daraufhin ausgerichtet, bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Verständnis von wissenschaftlichem Handeln zu vertiefen und ihnen dabei zu helfen, klinisch tätige Ärzte, Forscher, Lehrende und Lernende in der Praxis besser unterstützen zu können. Die Kurse wollten ebenfalls dazu ermutigen, selbst wissenschaftliche Grundlagen für unser Berufsfeld zusammenzutragen. Das reichhaltige Fortbildungsangebot (http://eahil2015.wordpress.com/workshop-presentations-for-download/) beschäftigte sich u.a. mit folgenden Themen: Kommunikationskompetenz, Forschungsmethoden, Systematische Übersichtsarbeiten und Forschungsdatenmanagement. Neben der beruflichen Weiterbildung und der Förderung der Zusammenarbeit dienen die internationalen EAHIL Treffen in besonderem Maße auch dem Austausch unter Kollegen.

Schlüsselwörter: European Association for Health Information and Libraries, EAHIL, Workshop 2015 in Edinburgh

Medizindokumente in Hochschulrepositorien: Auswertung von Repositorien mit medizinischer Fakultät

Oliver WEINER: Medizindokumente in Hochschulrepositorien: Auswertung von Repositorien mit medizinischer Fakultät

Zusammenfassung: In der vorliegenden Arbeit werden die Hochschulrepositorien von 35 ausgewählten Universitäten mit medizinischer Fakultät ausgewertet und miteinander verglichen. Untersuchungsgegenstand sind die Gesamtgröße der Repositorien und die darin durch die jeweiligen medizinischen Fakultäten eingestellten Dokumente. Im Weiteren werden die „Medizindokumente“ nach den Dokumentarten Hochschulschriften, Zeitschriftenartikel, Bücher und Buchbeiträge untersucht. Die Arbeit fokussiert sich im Verlauf auf die in den Open-Access-Repositorien eingestellten Zeitschriftenartikel und versucht zu ergründen, welche Gegebenheiten und Motivationen ein breites Einstellen von wissenschaftlichen Publikationen begünstigen oder behindern können.

Schlüsselwörter: Open Access, Open-Access-Repositorien, Hochschulschriftenserver, Dokumentarten in Open-Access-Repositorien

Bestands- und Servicekonzept der Bibliothek der hsg Bochum: differente Nutzergruppen im Themenkreis Gesundheit bedienen

Annette KUSTOS: Bestands- und Servicekonzept der Bibliothek der hsg Bochum: differente Nutzergruppen im Themenkreis Gesundheit bedienen

Zusammenfassung: Die Bibliothek der Hochschule für Gesundheit Bochum – hsg – begleitet seit Gründung der Hochschule im Jahre 2009 deren thematische und organisatorische Weiterentwicklung mit ihrem Serviceangebot. Neue Studiengänge und neue Benutzergruppen erfordern eine darauf ausgerichtete Bestands- und Serviceentwicklung der Bibliothek. Kernpunkte sind die Gestaltung der Sammlung orientiert an fachlicher Spezialität der Hochschule, dauerhaftem und vorübergehendem Bedarf von Lehre und Forschung, tatsächlicher Nutzung und jeweiligem Nutzungsanlass innerhalb baulicher und digitaler „Bibliotheksräume“. Für die Studierenden werden Lern- und Diskussionsflächen geschaffen, für die Wissenschaftler/innen hauptsächlich web-basierte Angebote, u.a. Datenbanken, Zugang zu elektronischen Journals, sowie spezielle Derivate daraus, nämlich regelmäßige Fachrecherchedienste. Mit dem Umzug auf den Gesundheitscampus Bochum/NRW wird dies kontinuierlich ausgebaut. Dortige Benutzergruppen, z.B. Behörden und Forschungsinstitute, sollen mit aus diesen Grundservices entwickelten, auf sie angepassten Produkten versorgt werden.

Schlüsselwörter: Medizinbibliothek, wissenschaftliche Spezialbibliothek, Forschungsbibliothek, Hochschule für Gesundheit, hsg, Gesundheitscampus Bochum, Servicekonzept, Bestandskonzept, Bestandsmanagement, Bibliotheksraum, Lernräume, digitale Bibliothek, Informationskompetenz, Schulung, Nutzerorientierung, Nutzungsdaten, Nutzungsanlässe, Evaluation, Qualitätsmanagement, Fachinformation, Forschungsinformation