Bruno BAUER, Helmut DOLLFUSS, Daniel FORMANEK: E-Books an Medizinbibliotheken – „Gekommen um zu bleiben“. Ein Erfahrungsbericht der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
Zusammenfassung: Viele wissenschaftliche Bibliotheken, insbesondere Medizinbibliotheken, haben mittlerweile umfangreiche Sammlungen an elektronischen Büchern aufgebaut. E-Books haben bereits eine hohe Akzeptanz bei den Nutzern erreicht, trotz offener Fragen über technische Standards und Lizenzierungsmodelle, welche von Verlagen und Bibliotheken noch zu lösen sind.
Nach einer kurzen Einführung zu Vor-und Nachteilen der E-Books folgt eine Übersicht von Angebot und Nachweis der elektronischen Bücher an den Medizinbibliotheken in Berlin, Mainz, Münster und Zürich. Daran schließt eine detaillierte Darstellung der E-Book-Situation der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien an. Weiters werden auch die Problematik der Nutzungsstatistiken thematisiert und Ergebnisse einer kürzlich an der Bibliothek durchgeführten BenutzerInnenbefragung präsentiert, soweit sie die E-Books betreffen. Die Erfahrungen an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien mit E-Books und das positive Feedback der Benutzer zum vorhandene Angebot an elektronischen Bücher bestätigen die Einschätzung, dass das E-Book an Medizinbibliotheken gekommen ist, um zu bleiben.
Schlüsselwörter: elektronisches Buch, Vorteil, Nachteil, technische Standards, Lizenzmodel, E-Book-Angebot, E-Book-Katalog, Verlag, Bibliothek, Nutzung, Benutzungsstatistik, COUNTER, Benutzerbefragung, Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
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