
Foto: Uni-Zeitung Münster
Thieme-Onlinebücher: Qualität der Abbildungen
Die Thieme-Online Library (noch hier, bald hier) treibt uns ja seit Monaten um. Nachdem ich in der neuen, flashbasierten E-Library eher zufällig in ein Dokument hineinzoomte und mich über die mangelhafte Auflösung der Beschriftung wunderte, habe ich jetzt einmal die Qualität der Abbildungen zwischen der Flash-, der PDF-Version und dem Buch systematisch verglichen. Während der Fließtext in allen drei Versionen bis in hohe Vergrößerungen gut auflöst, wurde offenbar in vielen Büchern bei den Abbildungen gespart: Hier belegt die – neue – Flash-Version den letzten Platz, PDF ist deutlich besser – und entspricht der Qualität der „alten“ E-Library (wo ich auf die getestete Seite sogar verlinken kann!) -, während das Buch (ob visuell, eingescannt oder fotographiert) den Goldstandard darstellt. Man beachte insbesondere die Abbildungsbeschriftungen, das „a“ und das „beleuchtet“ wurde bei Flash und PDF zusammen mit Grafik und Foto teils deutlich herunterkomprimiert. Die Bilder stammen aus Gerhard K. Lang: Augenheilkunde. Stuttgart [u.a.], Thieme, 4., überarb. Aufl., 2008, Seite 10. ISBN: 978-3-13-102834-1
To blur the boundaries between the physical and electronic world…
From Gerry McKiernan.
Walsh A. 2010. QR Codes – using mobile phones to deliver library instruction and help at the point of need. Journal of information literacy, 4(1), pp. 55-65
Abstract
Though true location aware devices such as GPS enabled phones are
becoming more common (e.g., the latest iPhone includes GPS and
compass) developing services that “augment” reality is unrealistic
for most libraries due to time; money and technical constraints.
There is an easier option though – using small printed codes, such
as QR codes, around the library that link to resources and information
appropriate to their location. QR (Quick Response) codes are a matrix
codes, like a two dimensional bar code. They can be read by mobile
phones with integrated cameras, with a small application installed.
Some mobiles come with the application ready installed, though it can
also be download for free from the internet and installed on PDAs,
smartphones and other mobile devices. At the University of
Huddersfield we have used QR codes to deliver context appropriate help
and information to blur the boundaries between the physical and
electronic world. We’ve developed mobile friendly materials to
deliver information skills materials directly to our users at the
point of need, linked by QR codes on printed materials and on
appropriate locations in the physical library. This article outlines
the practical uses we’ve found for QR codes and gives preliminary
results of how they’ve been received by our library users.
Der Kontakt zum Kunden ist der Schlüssel zum Erfolg

16 Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus vier Ländern nahmen Anfang der Woche am zweiten „Zukunftskolloquium der Zweigbibliothek Medizin“ zu drängenden Fragen des medizinischen Bibliothekswesens teil, darunter die beiden Leiter der deutschen und der österreichischen Nationalbibliotheken für Medizin.
Sechs Jahre nach dem 1. Münsteraner Zukunftskolloquium standen wieder viele der damaligen Themen auf der Tagesordnung, aber auch viele neue. So standen statt Open Access die Sozialen Netzwerke, die Emerging Technologies und natürlich die elektronischen Bücher im Vordergrund. Weitere Themen war das Verschwinden der Ärzte und Wissenschaftler aus der Bibliothek und resultierende Umwidmungen zu einer reinen Arbeits- und Lernbibliothek. Ausgefeilte Marketingmassnahmen sollen den Kontakt zu den nicht-studentieschen Nutzergruppen wiederbeleben. Eine in die Mutterorganisation eingebettete oder von dieser abgeleitete Strategie ist notwendig, um dabei langfristig Erfolg zu haben.
Kreativität und Brainstorming wurden musikalisch unterstützt von Anne-Marie Grage, Clinic-Clown und Akkordeonspielerin aus Münster.
Wiley erhöht Kosten für Cochrane Reviews
Wie das DIMDI meldet, hat Wiley die dortigen Preise für die Systematic Reviews der Cochrane Library – im verbesserten Format als PDF-Datei – von rund 6 € auf 23,92 € vervierfacht.
Mir sind die Hintergründe unklar, aber dies dürfte die flächendeckende Versorgung der deutschen Bevölkerung mit EBM nicht gerade verbessern, denn das DFG-Konsortium betrifft doch nur Unis, oder?
Cochrane Database of Systematic Reviews: Impact Factor weiter ansteigend
Wiley Interscience meldet:
The Cochrane Database of Systematic Reviews has an IMPACT FACTOR OF 5.653 and is ranked 11th out of 132 in the ISI category Medicine, General & Internal.
The 2008 IF was 5.182 and the ranking was 12th out of 107 journals.
The 2007 IF was 4.654 and the ranking was 14th out of 100.
Es lohnt sich, Cochrane Reviews zu schreiben und zu zitieren.



