Forschungsdatensicherheit

Aus „Forschung & Lehre“ vom 30.01.2026: Was tun gegen die Abhängigkeit der Forschung von US-Datenbanken?

Im Bundestag hat die Fraktion der Grünen hat im Dezember 2025 eine kleine Anfrage an die Bundesregierung zur Forschungsdatensicherheit in der Medizin gestellt. Die Antwort der Bundesregierung fiel unbefriedigend aus und zeigt auf, dass dem Problem der Abhängigkeit von US-Amerikanischen Datenbanken wie PubMed nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Der Beitrag beleuchtet das Problem und zeigt mit der ZB MED und dem Projekt PANGEA Akteure auf, die Projekte zur Datenresilienz entwickelt und DFG-Förderanträge gestellt haben. Während das PANGEA-Projekt aus den Geowissenschaften einen positiven DFG-Förderbescheid erhalten hat, erhielt das ZB-MED Projekt eine Absage.

ZB MED, Kommentar zu den Antworten der Bundesregierung … vom 23.1.2026

PKP Open Journal Systems Deutschland 2026–2028

14 deutsche Hochschulbibliotheken haben das Konsortium PKP Open Journal Systems Deutschland 2026–2028 gestartet, mit dem sie das Public Knowledge Project (PKP) unterstützen. Ziel des Konsortiums ist es, Open Journal Systems (OJS), eine weit verbreitete offene Software zum wissenschaftlichen Publizieren, weiterzuentwickeln und andere PKP-Aktivitäten zu finanzieren.

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Neue Ausgabe „GMS Medizin – Bibliothek – Information“

Jahrgang 25 (2025), Issue 2: AGMB-Jahrestagung in Linz 2025: Synergien schaffen: Informationswissenschaften und Medizin im Dialog

MDPI – vielleicht doch nicht böse?

Mit MDPI im Dialog: Ein Bericht vom Transparenzworkshop an der UB Kassel – UB-Blog

Unterschiedliche Einschätzungen zu Open-Access-Verlagen wie MDPI waren ja bei der letzten AGMB-Tagung schon Thema und werden uns wohl auch in Zukunft begleiten. Der verlinkte Transparenzworkshop in Kassel war sicher ein wichtiger Baustein in der fachlichen Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen in der wissenschaftlichen Publikationslandschaft.

Mit diesem 1 Trick nervt KI die Bibliothekare (und *innen)

Auch das Rote Kreuz hat inzwischen bemerkt, dass KI Literaturverweise halluziniert. Allerdings sind sie doch ihrer Zeit etwas hinterher mit dieser Warnung, da KI-Systeme dieses Problem aktuell immer besser in den Griff bekommen.

Important notice: AI-generated archival references | International Committee of the Red Cross

Das Gute daran: Medizinbibliothekarische Herausforderungen bekommen ein bisschen mehr Öffentlichkeit, zumindest in diese österreichische Tageszeitung hat es der Bericht geschafft: Bibliothekare sind zunehmend genervt, weil KI Bücher erfindet – KI – derStandard.at › Web