Forschungsförderung für die „Digitale Gesellschaft“
Die Unis Mannheim und Tübingen, KIT – Karlsruher Institut für Technologie sowie fünf außeruniversitäre Partner haben sich im Projekt „Gesellschaft im Digitalen Wandel“ zusammengeschlossen, um die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt zu erforschen und erhalten hierfür Förderungen durch das baden-württembergsiche Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Wie Pseudo-Wettbewerbe der Wissenschaft schaden
Lesenswerter Beitrag auf den Seiten von Forschung & Lehre über vermeintliche Fehlentwicklungen in der Wissenschaft. Im Interview sprechen die Professoren Isabell Welpe und Björn Brembs u.a. auch über das wissenschaftliche Publikationswesen und die Bewertung wissenschaftlicher Leistungen durch Kennzahlen und Impact-Faktoren.
Ina Lohaus: Wie Pseudo-Wettbewerbe der Wissenschaft schaden, 8.5.2019
Digitalisierung im Krankenhaus
Zur Healthcare Innovation Night kamen über 200 Mediziner, Pflegekräfte, Informatiker, Unternehmer und viele andere nach München, um sich über das Thema „Digitalisierung im Krankenhaus“ auszutauschen.
Norwegen und Elsevier einigen sich
Das Erklären der gescheiterten Verhandlung im März schien wohl nur der Auftakt für eine neue Verhandlungsrunde zu sein.
Am 23.4.2019 haben Elsevier und das norwegische Konsortium UNIT den Abschluß eines Lizenzvertrages mit einer Laufzeit von 2 Jahren verkündet. In dem neuen Vertrag ist auch die geforderte „Open Access“ Komponente enthalten. Künftig sollen alle bei Elsevier publizierten norwegischen Wissenschaftsbeiträge weltweit frei zugänglich sein.
Mit dem neuen Lizenzvertrag haben sich sieben Universitäten und 39 Forschungseinrichtungen in ganz Norwegen den Zugang zu den Wissenschaftspublikationen des Elsevierverlages gesichert.
Pressemitteilung UNIT „Direktoratet for IKT, 23.4.2019
Ob die Einigung auf eine „Open Access“ Komponente in den neuen Lizenzverträgen auch einen neuen Weg in ein finanzierbares Publikationsmodell weist, wird die Zukunft zeigen müssen. Es bleibt dabei, dass die großen Wissenschaftsverlage auch weiterhin die wirtschaftlichen Nutznießer im wissenschaftlichen Erkenntnisprozeß sind – und das ohne sich maßgeblich an der Finanzierung der Forschungsleistung zu beteiligen.
Zukunftskongress 2019
„Souverän in die digitale Zukunft“ geht es am 21. und 22. Mai in Bonn beim Zukunftskongress.
https://www.technik-zum-menschen-bringen.de/zukunftskongress/