Livivo-Einführungskurs am 8. Dezember in Göttingen

Livivo – das Suchportal für die Lebenswissenschaften ist am 10. November 2015 offiziell an den Start gegangen. Um das neue Suchportal bekannter zu machen, bieten die Kolleginnen und Kollegen von ZB MED Schulungen für die Benutzung an, ähnlich aufgebaut wie die Präsentation auf der AGMB-Tagung.

Wir in Göttingen haben das Glück, als erste „dran“ zu sein: am Dienstag, dem 8. Dezember kommen die Kolleginnen aus Köln und führen zwei Kurse in der Bereichsbibliothek Medizin durch.

Von 10 – 11.30 Uhr und von 13.30 – 15.00 Uhr haben interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Lebenswissenschaften die Möglichkeit, sich über diese neue Datenbank zu informieren.

VG-Wort: Pauschalvergütung oder Meldesystem?

Letzte Woche bekam ich eine Anfrage von einem Dozenten unseres Universitätsklinikums, wie den nun ab dem 1. Januar 2016 die Beiträge in den digitalen Semesterapparaten des Klinikums an die VG-Wort zu melden seien? Gottseidank erreichte mich die Anfrage per E-Mail, so das meine Ahnungslosigkeit nicht weiter auffiel. Dank Google habe ich mich mittlerweile etwas kundig gemacht, aber wie bei allen Urheberrechtsthemen beschleicht mich das ungute Gefühl nur die Hälfte gefunden oder verstanden zu haben.

Die VG-Wort und die deutschen Bundesländer haben ihre Vergleichgespräche bezüglich der Vergütung von Inhalten in digitalen Semesterapparaten auf Grundlage des UrhG § 52a abgeschlossen. In einem Urteil des Bundesgerichtshofes 2013 dürfen Universitäten kleine Werkteile zugunsten von Unterricht und Forschung auf Lernplattformen ihren Studierenden zur Verfügung stellen. Nur die Form der Vergütung war noch strittig. Die bisherige Praxis einer Pauschalvergütung möchte die VG-Wort gerne durch einen Nutzungsnachweis über ein Meldesystem abgelöst sehen. Hierzu wurde an der Universität Osnabrück ein Pilotprojekt durchgeführt. Ein Abschlussbericht liegt seit dem Sommer vor und kommt vereinfacht zusammengefasst zu der Aussage: gut für die VG-Wort, schlecht für die Universitäten und den Lehrenden.

https://repositorium.uni-osnabrueck.de/handle/urn:nbn:de:gbv:700-2015061913251

Nun ist schon seit dem 27. Juni 2015 auf den Seiten der Initiative Urheberrecht zu lesen ( http://www.urheber.info/positionen/2015-06-27_einigung-von-vg-wort-und-laendern-ueber-hochschul-intranets ), dass die VG-Wort beabsichtigt ab Januar 2016 einen Rahmenvertrag abzuschließen, der eine Vergütung über ein Meldesystem vorsieht. Auf ihren eigenen Internetseiten schweigt sich die VG-Wort jedoch zu diesem Thema aus.

Das alles klingt doch noch sehr vage und läßt vermuten, das noch nichts entschieden ist und vorerst alles so bleibt wie es ist.

Oder trügt mich mein ungutes Gefühl nicht und ich hab mal wieder nicht alles verstanden oder gefunden?

Studieren und Lernen mit Kind – geht das ??

Klaro,

ab sofort in der Bereichsbibliothek Medizin in Göttingen, wo gestern die neugestalteten Räumlichkeiten des Eltern-Kind-Bereichs offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurden:

Buchbarer Arbeitsraum (mit Tür, falls das Kindergeschrei andere Nutzer stört), frei zugänglicher Aufenthalts- und Spielbereich für größere Kinder mit Büchern, Spielen, CD-Player und Puppen sowie ein Wickel- und Ruheraum.

Besser geht’s nicht für junge Eltern, oder?

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Fulltext Wanted – Dead or Alive: Volltextsuche nach Wild-West-Manier mit Google und Co.

Früher hat man gleich geschossen, heute nimmt man Google. Bei der Suche nach Volltexten von Fachartikeln gerne auch Google Scholar: Copy, Paste, Klick und schon öffnet sich das PDF – Nachdenken konnte wieder mal erfolgreich vermieden werden.Grabill_-_The_Cow_BoyAls großer Fan dieser Wild-West-Methode werfe ich jede noch so kryptische Literaturangabe erstmal in die Wundermaschine Internet („erst schießen, dann fragen“) – und das nicht selten mit Erfolg; entsprechend hoch war meine bisherige Meinung von den ausgeklügelten Algorithmen, die da im wilden Kalifornien werkeln. Bis mir jemand diese Literaturangabe schickte:

“Fonesca AC , Cryptogenic stroke. Eur J Neurol, 22/4, 618-23, 2015”

Forschende und ihre Daten. Ergebnisse einer österreichweiten Befragung – Report 2015. Version 1.2

Forschende und ihre Daten. Ergebnisse einer öster­reich­wei­ten Befragung – Report 2015. Version 1.2. DOI: 10.5281/zenodo.32043)

von Bauer, Bruno; Preza, José Luis; Meyer, Tom; Sánchez Solís, Barbara; Gumpenberger, Christian; Gorraiz, Juan; Steineder, Christian; Ferus, Andreas; Gründhammer, Veronika; Thorp, Jer; Seissl, Maria; Mühlegger, Johannes Michael; Schmidt, Nora: Maly, Nikolaus; Frasnelli, Elisabeth; Ernst, Katharina; Ganguly, Raman

Zusammenfassung: Dieser Report gibt einen Überblick über die österreichweite Befragung zu Forschungsdaten, die im Rahmen des Projekts e-Infrastructures Austria 2015 durchgeführt wurde. Diese richtete sich an das wissenschaftliche und künstlerisch-wissenschaftliche Personal aller 21 öffentlichen Universitäten sowie an drei außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Österreich. Die Teilnehmenden wurden zu folgenden Themenbereichen befragt: Datentypen und Formate; Datenarchivierung, -sicherung und -verlust; ethische und rechtliche Aspekte; Zugänglichkeit und Nachnutzung; Infrastruktur und Services. Die in diesem Kontext erstmals auf nationaler Ebene durchgeführte Befragung diente der Erhebung des praktischen Umgangs mit Forschungsdaten in Österreich und ist somit die Basis für eine konsekutive Optimierung der zweckdienlichen Infrastruktur, für eine Anpassung der Serviceangebote sowie für eine Neuorientierung bei der Ermittlung von Ressourcen in diesem strategischen Bereich entsprechend der geäußerten Bedürfnisse der im Forschungsprozess Tätigen.

Schlüsselwörter: Österreich; öffentlich-rechtliche Universität; außeruniversitäre Forschungseinrichtung; Forschende; Forschungsdaten; Forschungsdatenmanagement (FDM); e-Infrastructures Austria; Befragung; Report Austria