Erste Hilfe für die Bibliotheksnutzung am PC: Webinare animieren zur Nutzung, erreichen jeden und sparen Kosten

Sandra PFOB und Alena ITTNER: Erste Hilfe für die Bibliotheksnutzung am PC: Webinare animieren zur Nutzung, erreichen jeden und sparen Kosten

Zusammenfassung: Seit 2013 bietet die HELIOS Zentralbibliothek Bibliothekseinführungen und PubMed-Schulungen in Form von Webinaren an. Das Poster gibt einen Einblick, warum ein Webinar als Schulungsangebot sinnvoll sein kann und welche Überlegungen zur Vorbereitung notwendig sind.

Schlüsselwörter: Webinar, Schulung, interaktive Multimedia, Kommunikation, Fortbildungskosten, Seminar, E-Learning, Informationskompetenz, Medizinbibliothek, AGMB-Jahrestagung 2014

Die vier Social-Media-Typen in der Wissenschaft. Ergebnisse einer bundesweiten Studie

Ulrike OSTRZINSKI: Die vier Social-Media-Typen in der Wissenschaft. Ergebnisse einer bundesweiten Studie

Zusammenfassung: ZB MED hat gemeinsam mit Partnern aus dem Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 eine bundesweite Studie unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft zum Thema „Nutzung von Social-Media-Instrumenten“ durchgeführt. Ziel war es, typisches Nutzungsverhalten zu identifizieren und daraus Gruppen von Forscherinnen und Forschern abzuleiten, die jeweils ähnliche Verhaltens- und Einstellungsmuster in Bezug auf Social-Media-Instrumente zeigen. Das Poster zeigt die Werte für Medizin und Lebenswissenschaften, den Fachgebieten von ZB MED.

Schlüsselwörter: Social Media, Science 2.0, Lebenswissenschaften

Markt und Strategie. Die Marktstudie von ZB MED und ihre Ergebnisse

Fabian GAIL & Ulrich KORWITZ: Markt und Strategie. Die Marktstudie von ZB MED und ihre Ergebnisse

Zusammenfassung: Für die zukunftsorientierte Aufstellung von ZB MED ist es unabdingbar, genaue Kenntnis über die Märkte und die Zielgruppen zu haben und das Produktportfolio so an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden auszurichten. Aus diesem Grund wurde eine große externe Marktstudie durchgeführt, um verlässliche Fakten als Grundlage für die weitere strategische und operative Ausrichtung zu erhalten. Der Artikel umreißt das methodische Vorgehen der Marktstudie und präsentiert anschließend wichtige Ergebnisse für ZB MED. Zunächst wurden Märkte und Zielgruppen mit Hilfe von Sekundärdaten erfasst und quantifiziert. Auf dieser Grundlage wurde die empirische Erhebung konzipiert, die sich in explorative Interviews zur Vorbereitung, eine Online-Umfrage und anschließende Fokusgruppen-Interviews gliedert. Abschließend wurden die Erkenntnisse mit Hilfe einer Gap-Analyse hinsichtlich des abgeleiteten Handlungsbedarfes für ZB MED ausgewertet. Der Schwerpunkt dieses Artikels liegt auf der Erläuterung des methodischen Vorgehens und der Vorstellung einzelner Befragungsergebnisse. Diese gliedern sich nach den relevanten Marktsegmenten: Management von Fachinformation, Publizieren und Vernetzen. Die vorgestellte Marktstudie dient als Grundlage für die Entwicklung neuer Services und die Anpassung bestehender sowie als Fundament für die andauernde Entwicklung der Gesamtstrategie von ZB MED, die den Handlungsrahmen bis zum Jahr 2020 beschreibt.

Schlüsselwörter: ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, Marktstudie, GAP-Analyse, Ergebnisse, Handlungsempfehlung

Library goes Anatomy. Anatomische Lehrmedien an der Universitätsbibliothek Heidelberg

Sabine GEHRLEIN: Library goes Anatomy. Anatomische Lehrmedien an der Universitätsbibliothek Heidelberg

Zusammenfassung: Die Universitätsbibliothek Heidelberg begeht neue Wege, um das bibliothekarische Angebot für die Medizin zu optimieren. In enger Kooperation mit dem Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Heidelberg baut sie das anatomische Lehrangebot stark aus: Der virtuelle Seziertisch Anatomage ermöglicht die Arbeit an lebensgroßen, anatomischen Modellen in 3D, so dass die Seminare der Anatomie vor- und nachbereitet werden können. Die umfangreiche Sammlung an anatomischen Modellen und Plastinaten wurde detailliert bibliothekarisch erfasst und unterstützt nun die Studierenden insbesondere in der Vorbereitung auf die Prüfungen des Physikums.

Schlüsselwörter: Anatomie, Lehrmedien, virtueller Seziertisch, Universitätsbibliothek Heidelberg

Open-Access-Kooperationen in Österreich: Open Access Network Austria und E-Infrastructures Austria – aktuelle Entwicklungen seit 2012

Bruno BAUER: Open-Access-Kooperationen in Österreich: Open Access Network Austria und E-Infrastructures Austria – aktuelle Entwicklungen seit 2012

Zusammenfassung: Die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen wurde im Oktober 2003 veröffentlicht. Während sehr bald weltweit viele Initiativen gesetzt und Projekte gestartet wurden, blieb Open Access in Österreich viele Jahre lang ein wenig beachtetes Thema. Dieser Status wurde auch in einer vom Forum Universitätsbibliotheken Österreichs in Auftrag gegebenen Umfrage an den österreichischen Universitäten evident. Seit 2012/13 gibt es mit dem Open Access Network Austria und dem Hochschulraumstrukturmittelprojekt E-Infrastructures Austria endlich wichtige Impulse für Open Access auf nationaler Ebene. 10 Jahre nach der Berliner Erklärung sind somit Voraussetzungen gegeben, um Open Access auch in Österreich nachhaltig zu etablieren.

Schlüsselwörter: Österreich, Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen, Open Access Publishing, Open Access Network Austria (OANA), Hochschulraumstrukturmittelprojekt, E-Infrastructures Austria, Entwicklung seit 2012

Bibliometrie 2.0 – Altmetrics in der Medizin

Michaele ADAM Bibliometrie 2.0 – Altmetrics in der Medizin

Zusammenfassung: Der allgemeine digitale Wandel führt zu tiefgreifenden Veränderungen in den Forschungs- und Publikationsprozessen. Neue Kommunikationswege werden zunehmend für den wissenschaftlichen Austausch genutzt. Die Datengrundlage für die Messung dieser Wissenschaftskommunikation bilden die sogenannten alternativen Metriken, Altmetrics. Neben sozialen Netzwerken, Blogs, Bookmarking-Diensten und Online-Literaturverwaltungen zählen dazu ebenfalls Kennzahlen wie Downloads oder Views.

Die Ermittlung von Nutzungszahlen aus der Vielfalt verschiedenartiger Publikationsformen, Artikel, Datensets, Blogposts, Online-Evaluationssysteme, soziale Netzwerke, erfordert einen übermäßig hohen Aufwand. Anbieter von Altmetrics-Diensten entwickeln Konzepte, um diese Kennzahlen auf einer Plattform zu integrieren und zusätzliche Funktionalitäten für die Weiterverarbeitung der Daten bereitzustellen. Zu den heute etablierten Services gehören PLoS Article-Level Metrics, ImpactStory, Altmetric und PlumAnalytics. Deren Angebote wurden aus Anwendersicht anhand eines erarbeiteten Kriterienkatalogs verglichen. Von Interesse waren Aspekte der inhaltlichen Abdeckung, Nutzbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Offenheit der Systeme. Außerdem wurde die Frage erörtert, inwieweit Altmetrics bereits Beachtung in der Medizin finden.
Im Ergebnis des Vergleichs zeigten sich in mehrfacher Hinsicht erhebliche Unterschiede. Dazu gehören das analysierte Datenmaterial (Artefakte), die Einzelmetriken, Bewertungsverfahren, Schnittstellen, Reporting-Optionen und das jeweilige Geschäftsmodell.
Schlüsselwörter: Bibliometrie, Altmetrics, SLUB Dresden, Medizin