NPG’s Linked Data Platform

Seit Anfang April ist die Nature Publishing Group mit ihrer Linked Data Platform online und stellt damit der Linked Data-Gemeinde mehrere Millionen zählende Daten zur Verfügung:

„Nature Publishing Group (NPG) today is pleased to join the linked data community by opening up access to its publication data via a linked data platform. NPG’s Linked Data Platform is available at http://data.nature.com.

The platform includes more than 20 million Resource Description Framework (RDF) statements, including primary metadata for more than 450,000 articles published by NPG since 1869. In this first release, the datasets include basic citation information (title, author, publication date, etc) as well as NPG specific ontologies. These datasets are being released under an open metadata license, Creative Commons Zero (CC0), which permits maximal use/re-use of this data.

NPG’s platform allows for easy querying, exploration and extraction of data and relationships about articles, contributors, publications, and subjects. Users can run web-standard SPARQL Protocol and RDF Query Language (SPARQL) queries to obtain and manipulate data stored as RDF. The platform uses standard vocabularies such as Dublin Core, FOAF, PRISM, BIBO and OWL, and the data is integrated with existing public datasets including CrossRef and PubMed.

„NPG is delighted to be able to surface data on published articles from Nature and many other journals, going back to 1869,“ said Jason Wilde, Business Development Director, NPG. „Linked data is an important next step in the evolution of scientific publishing and, over the coming months, we hope to be able to expose more meta-data on our content to enrich the semantic web.“

Linked data refers to the publishing of structured data that is linked to other related data. It allows users to query, explore and link data from datasets across the web. NPG joins governments from around the world and other organizations including the British Library, the New York Times and the Open University, in providing a linked data platform.

The platform complements other services NPG provides for developers, but incorporates a wider audience. It has been built in collaboration with information and publishing solutions specialist The Stationery Office (TSO) to support scaling.

More information about NPG’s Linked Data Platform is available at http://developers.nature.com/docs. Sample queries can be found at http://data.nature.com/query.“

Bericht aus der AGMB: Krankenhausbibliotheken

Am Freitag, dem 24.o2.2012, fand das 1. Zwischentreffen des Arbeitskreises der Krankenhausbibliotheken im Klinikum Fulda statt. Dagmar Nentwig, Leiterin der Medizinischen Zentralbibliothek und Patientenbibliothek in Fulda, begrüßte die 19 Teilnehmerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet und skizzierte den Ablauf des Tages mit folgenden Themenschwerpunkten: Einsatz elektronischer Ressourcen, neue Aufgabenfelder für Krankenhausbibliotheken, Konsortialverträge und Einkaufgemeinschaften für Krankenhausbibliotheken, Erfahrungsaustausch zu praxisrelevanten Themen.

In der Begrüßungsrunde stellte sich jede Krankenhausbibliothek als Unikat heraus. Viele Kolleginnen arbeiten in integrierter Bibliotheksarbeit in beiden Bereichen der wissenschaftlichen Fachbibliothek und der Patientenbibliothek, angefangen von OPL (One Person Library) bis hin zu mehreren Zweigstellen und teils mit Unterstützung von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Das Spektrum der Krankenhausträger ist vielfältig und umfasst kommunale, kirchliche und private Einrichtungen. Insgesamt wurde festgestellt, dass der Sparzwang der Krankenhäuser auch nicht vor den Krankenhausbibliotheken Halt macht.

Einsatz elektronischer Ressourcen

Dieser Themenschwerpunkt umfasste den Stellenwert der elektronischen Zeitschriften und die Bedeutung von E-Books in Krankenhausbibliotheken. Welche Datenbanken für die Medizin und Pflege werden von Seiten der Nutzer angefragt und wie erfolgt die Bereitstellung der elektronischen Ressourcen? Die meisten Bibliotheken setzen zur Präsentation der elektronischen Zeitschriften das Portal der EZB (Elektronische Zeitschriftenbibliothek) ein. Sandra Pfob (HELIOS Zentralbibliothek) erläuterte die zusätzliche Schlagwortverlinkung der Zeitschriften zu den einzelnen Fachdisziplinen am Beispiel des Bibliotheksportals der Helios Kliniken. Der Zugriff auf die EZB ist in den meisten Kliniken über deren Intranetportal möglich. Die Nutzung von „daheim“ wird oft von den Nutzern gewünscht, ist aber nicht immer umsetzbar.

Elektronische Bücher werden bevorzugt im Kaufmodell erworben, meist als Verlagspaket. Die Ausweitung des Angebots ist wünschenswert, doch die Verhandlungen mit den Verlagen erweisen sich durch das besondere Anforderungsprofil der Krankenhäuser und den Preisvorstellungen der Verlage als schwierig. Für die Pflege ist in einigen Kliniken das Pflegeportal Thieme CNE lizenziert.

Neue Aufgabenfelder für Krankenhausbibliotheken

Christa Giese (Medizinische Fachbibliothek und Patientenbibliothek, Klinikum Stuttgart) stellte das neue Projekt „Karriere im Klinikum Stuttgart“ vor. Die Krankenhausbibliotheken erfahren dadurch eine neue Wertschätzung in Bezug auf neue Mitarbeiter und Mitarbeiterbindung. Bei Einführungsveranstaltungen präsentiert sich die Bibliothek. Bei Hausführungen werden die Bibliotheken aufgesucht und vorgestellt. Im Internet und Intranet werden die Bibliotheksseiten besser verlinkt und positioniert. Die Darstellung der Bibliotheken wird durch einen aktuellen Dienstleistungskatalog und ein Papier zur Bibliotheksstrategie der Zukunft verbessert.

Konsortialverträge und Einkaufgemeinschaften

Dagmar Nentwig erläuterte den aktuellen, weiterhin schwierigen Stand von Konsortialverträgen für Krankenhäuser. Als möglicher Verhandlungspartner gegenüber den Verlagen bietet sich die Dienstleistungs- und Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Krankenhäuser eG (EKK) an. Auf Initiative von Iris Heinke (Fachbibliothek St. Georg Klinikum Leipzig) werden die Konditionen und Möglichkeiten für Krankenhausbibliotheken auf den Weg gebracht. Im September auf der AGMB-Tagung in Aachen wird Iris Heinke über die aktuellen Entwicklungen berichten.

Erfahrungsaustausch

Ein reger Gesprächskreis über aktuelle Fragestellungen aus dem Berufsalltag fand zum Abschluss des Zwischentreffens statt:

  • Die Entsorgung von Altbeständen geschieht in vielen Bibliotheken als Altpapier und über einen Flohmarkt. Ein Verkauf über Antiquariate wurde diskutiert.
  • Die Erfahrungen mit Bibliotheksprogrammen – speziell für kleine Bibliotheken – in Bezug auf Kosten, Umstellungen und Datenkonvertierung wurden ausgetauscht.
  • Der Bestand an medizinischen Patientenratgebern als ein Schwerpunkt der Patientenbibliotheksangebote und dessen Nutzung wurde im Detail besprochen.
  • Mögliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Krankenhausbibliotheken und im Haus befindlichen Patienteninformationszentren (PIZ) wurden beleuchtet.
  • Um den Schwund von Periodika im Haus zu reduzieren wurden verschiedene Ansätze vorgestellt (Inhaltsverzeichnisse in Kopie versenden, TOC-Alerts der Verlage für Ärzte einrichten, Sternverteiler).
  • Die Erfassung von Statistik- und Kennzahlen findet in den einzelnen Bibliotheken in unterschiedlicher Darstellungs- und Schwerpunktsetzung statt.
  • Bestellung von OPS/ICD 10 in Print, Online und als Großdruck. Es stehen weiterhin die Printversionen im Vordergrund. Eine Großdruckausgabe wurde von vielen Nutzern gewünscht, wird aber von den Verlagen nicht angeboten.

Einig waren sich die Teilnehmerinnen in dem Wunsch, weitere Treffen zwischen den Jahrestagungen folgen zu lassen.

Position vacancy: NLM Chief of the Office of International Programs

The National Library of Medicine is seeking exceptional candidates for
the position of Chief of the Office of International Programs. This
program officer position is responsible for coordinating and
conducting efforts to foster the understanding, access, and use of
NLM’s resources around the world, with particular attention to
developing countries such as those in sub-Saharan Africa. We are
recruiting from both outside (DE) and within (MP) federal government.
Links to further details are provided below.
http://www.usajobs.gov/GetJob/ViewDetails/311587500 (DE)
http://www.usajobs.gov/GetJob/ViewDetails/311585600 (MP)

Wieso EVA es nicht mit Amazon kann

uecher

EVA, der neue ErwerbungsVorschlagsAssistent von uns (entwickelt an der Uni Due-Ess), könnte es theoretisch mit Amazon: Die prinzipiell gute Idee war, jedes neue Desiderat automatisch bei Amazon (API machts möglich) gegen zu prüfen, ob es lieferbar ist, und es nur dann zum Fachreferenten weiter zu leiten.

Was dabei allerdings vergessen wurde: Amazon hat nicht jeden lieferbaren Titel im Angebot. Oft aus finanziellen Gründen, oder um Verleger unter Druck zu setzen, wie jetzt Laura Owen at paidContent berichtete. Die müssen um neue Verträge betteln. Das ist wie bei Aldi, VW oder Walmart: Wenn der Marktanteil eine gewissen Grösse überschritten hat, diktieren die Oligopole den Lieferanten die Preise. Selbst große Verlage wie Macmillan geraten dann (zeitweise) unter die Räder.

Hier weiterlesen.

AGMB: Sommer-Workshops

Liebe AGMB-Mitglieder, liebe Kollegen und Kolleginnen,

wir bieten diesen Sommer für AGMB-Mitglieder zwei kostenlose Weiterbildungsveranstaltungen an und freuen uns auf Ihre Teilnahme:

PubMed-Workshop: 13.06.2012, 10:00-13:00 Uhr

Inhalte:

  • Vorstellung von PubMed (Public MEDLINE)
  • Thematische Suche mit Stich- und Schlagwörtern (MeSH)
  • Eingrenzung der Suchergebnisse mit Limits
  • Advanced Search
  • Volltextsuche von einzelnen Artikeln
  • Personalisierung MyNCBI (Suchstrategien speichern, Collections anlegen, automatische E-Mail-Updates)
  • Weitere medizinisch relevante Datenbanken (MEDPILOT, Web of Science, Suche von Dissertationen)
  • Didaktische Fragen: Aufbau eigener PubMed-Kurse

Vorlagen für Kursskript und -aufgaben können zur Verfügung gestellt werden

Teilnehmer: max. 15 Personen

Ort: Fachbibliothek Medizin
Universitätsmedizin, Gebäude 602
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz

Lageplan und Anfahrt

Anmeldung bis 30.05.12 bei Stefanus Schweizer

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EndNote-Workshop: 11.07.2012, 10:00-13:00 Uhr

Inhalte:

  • Aufbau und Funktion von EndNote Libraries und References
  • Bearbeiten von / Erstellen Neuer References
  • Verwalten von Dokumenten in EndNote
  • Erstellen / Ausdrucken von Literaturlisten
  • Erstellen und Modifizieren von Output Styles
  • Verbindungen zu externen Datenbanken: direkte und indirekte, mit Import der Suchergebnisse
  • Bearbeitung von Word-Dokumenten via EndNote
  • Didaktische Fragen: Aufbau eigener EndNote-Kurse

Teilnehmer: max. 15 Personen

Ort: Bibliothek der Medizinischen Fakultät Mannheim
Universitätsmedizin Mannheim, Haus 42
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim

Lageplan und Anfahrt

Anmeldung bis 27.06.2012 bei Manuela Schulz

P.S.: Eine Mitgliedschaft bei der AGMB ist kostenlos, Sie können sich gerne jederzeit anmelden.

[Foto: ruediger.pretzlaff@flickr.com]